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.Vereinzelte geothermische W�rmeherde oderVulkanaktivit�t k�nnte gro�e Mengen Wasser und damit auchdarin gel�stes Kohlendioxid an die Oberfl�che gebracht haben.Dies h�tte wiederum die Temperatur erh�ht, wodurch noch mehrWasser geschmolzen und mehr Kohlendioxid in die Atmosph�regelangt w�re.Das Schmelzwasser h�tte das gefrorene Tieflandumschwappt, den Regolith erw�rmt und damit weiteresKohlendioxid freigesetzt.Insgesamt k�nnte auf diese Weisegenug Gas zusammengekommen sein, um zeitweilig f�r einedichtere Atmosph�re zu sorgen, unter der ein merklicherTreibhauseffekt einsetzen w�rde.Eine andere Erkl�rung w�re die Art, wie der Planet durch dasSonnensystem zieht.Der Mars hat eine recht exzentrischeUmlaufbahn um die Sonne und besitzt keinen Mond, der seineEigendrehung stabilisieren k�nnte.Es wird Zeiten gegebenhaben, wo eine g�nstige Kombination von Marsachse undBahnposition dazu f�hrte, dass der Planet erheblich mehrSonnenw�rme abbekam.Zuweilen k�nnte die Marsachse sogekippt gewesen sein, dass die Pole mehr Sonnenlicht erhieltenals die �quatorialzone.Ihr Schmelzen h�tte dann zu einemheftigen Treibhauseffekt gef�hrt.Im Ganzen erscheinen also wiederholte Episoden von�berflutung, Ozeanbildung und Vergletscherung, gefolgt vonlangen Perioden, in denen nichts geschah, plausibler als eineeinheitliche, stetige Abk�hlung.Bez�glich des Lebens w�re dieTatsache, dass Mars vor 3,8 bis 3,5 Milliarden Jahren warm undfeucht war, von gr��ter Bedeutung, denn dann w�re Mars zueiner Zeit erd�hnlich gewesen, als hier schon Leben existierte.Manche Wissenschaftler sind deshalb der Ansicht, auch Mars seidamals lebenstauglich gewesen, und zwar nicht nur, weil es dortfl�ssiges Wasser gab.Es gab auch Vulkane.Diese Kombinationist es, was die Chancen f�r Leben so g�nstig erscheinen l�sst. Gab es einmal Leben auf Mars?Der Marsberg Olympus Mons thront 27 Kilometer hoch �ber demmittleren Marsniveau und hat einen Durchmesser von gewaltigen550 Kilometern.In jeder Hinsicht ist er der m�chtigste Bergseines Typs im Sonnensystem, siebenmal so gro� wie der MountEverest.Doch nicht wegen seiner H�he ist Olympus Mons vonsolcher Bedeutung, sondern weil er ein Vulkan ist.Wo Vulkaneund Wasser zusammentreffen, kann es hei�e Quellen geben hydrothermale Systeme wie die auf der Erde, die m�glicherweisedie ersten Organismen beherbergt haben.Hat auch auf Mars vor3,8 Milliarden Jahren mikrobielles Leben gebl�ht, etwa inQuellen, die aus den H�ngen des Olympus Mons sprudelten, odertief im por�sen Gestein unter einem l�ngst verschwundenenOzean?Vor vier Milliarden Jahren gl�hte Mars noch von seinerEntstehungshitze.Radioaktivit�t w�rmte seine Kruste.Kometen-und Asteroidenschl�ge brachten seine Oberfl�che zumSchmelzen.Zahlreiche Vulkane spien riesige Mengen Lava, undes entstanden Fl�chen geschmolzenen Gesteins wie die Maria aufunserem Mond.Dann k�hlte die Kruste allm�hlich ab, und derVulkanismus lie� nach.Um die Zeit, als der Kometenbeschussnachlie�, beschr�nkte sich die Vulkant�tigkeit im Wesentlichenauf drei Gebiete: Tharsis, Elysium und Hellas.Wenn es auf Marsheute noch aktive Vulkane gibt, dann verhalten sie sich sehrunauff�llig." In der Vergangenheit hat es mit SicherheitVulkanausbr�che gegeben, in der Umgebung des Olympus Monszum Beispiel innerhalb der letzten 1,5 Milliarden Jahre und in derN�he von Alba Patera noch vor 500 Millionen Jahren.Da der"Es gibt Hinweise auf noch aktive Vulkanschlote in den Canyons derValles Marineris.Auch Pathfinder-Daten deuten auf k�rzlicheVulkanaktivit�t hin. Planet kaum �ber vier Milliarden Jahre vulkanisch aktiv gewesensein wird, nur um in j�ngster Zeit vollkommen einzuschlafen,liegt also die Vermutung nahe, dass es immer noch aktive Stellengibt, wenn auch wahrscheinlich tief unter der Oberfl�che.Angesichts der damals gro�en Wasservorr�te gab es auf demjungen Mars auch reichlich Gelegenheit zur Entstehung hei�erQuellen.Auf den Marsfotografien sind klare Hinweise auf einsolches Zusammenspiel zwischen Wasser und Vulkanenerkennbar.Viele der Fluten sind wahrscheinlich dadurchhervorgerufen worden, dass Lava das ewige Eis und gefrorenenBoden zum Schmelzen brachte, und manche der Wasserl�ufebeginnen zweifellos unter Lavastr�men.Viele Ausflusskan�ledr�ngen sich um die hoch vulkanische Tharsisregion.Anderswoschm�cken dichte Talnetze die Flanken von Vulkanen.Es gibtabgeflachte H�gel, die wie die Tafelberge auf Island aussehen,wo Lava unter dem Eis ausgestr�mt ist.Charakteristisch geformteBergk�mme im Elysium zeigen ebenfalls alle Anzeichen einesZusammenwirkens von Eis und Lava.Zusammen stellen dieseBeobachtungen einen starken Indizienbeweis f�r die Existenzhydrothermaler Systeme auf dem jungen Mars dar, wenngleichbestimmte Mineralablagerungen, die nur mit solchen Systemen zuerkl�ren w�ren, noch nicht gefunden worden sind.W�hrend sie auf neue Marsmissionen warten, sind die NASA-Wissenschaftler damit besch�ftigt, Stellen auf dem Planeten zuidentifizieren, wo es hydrothermale Aktivit�t gegeben habenk�nnte.Ein guter Kandidat ist die Flanke des Vulkans HadriacaPladera, wo zahlreiche verschlungene Flusst�ler vom Rand desuralten Vulkankessels ausgehen und von einem spektakul�renFlutkanal durchkreuzt werden, der pl�tzlich auf dem Hangerscheint.Ein anderer Vulkan, Apollmaris Patera, hat einenauff�lligen, hellen Flecken in der N�he des Kraterrands vielleicht Mineralablagerungen einer hei�en Quelle.Ein �hnlicherVulkan in der stark verkraterten Terra Cimmeria zeigt markantverwitterte H�nge und bildet den Ausgangspunkt eines gro�enWasserlaufs. Viele Flusst�ler auf dem Mars verlaufen durch chaotischesGel�nde, wo gro�e Felsbrocken wild durcheinander liegen.DieseTopographie ist nach Meinung der Wissenschaftler entstanden,als geschmolzener Fels in unterirdische Eisschichten eindrang.Das Eis schmolz, und das Wasser floss ab, wobei die Oberfl�chein unregelm��iger Manier zusammenst�rzte.Solche Gebietew�ren vorz�glich f�r die Entstehung hydrothermaler Systemegeeignet.Wenn sich in einer hei�en Quelle Leben niedergelassenhat, dann sollte es versteinerte �berreste hinterlassen haben.Wegen der vergleichsweise geringen Verwitterung h�ttenMarsfossilien die Unbilden der Zeit wahrscheinlich besser�berstanden als ihre irdischen Gegenst�cke.Zuk�nftigeMissionen zum Roten Planeten k�nnten viel versprechenderscheinende Bodenproben heraussuchen und zur Erde bringen.Andere potentielle Fundorte f�r Fossilien w�ren Flusst�ler, wowinzige Marsorganismen in ruhende T�mpel gesp�lt worden seink�nnten, und der gigantische Canyon Valles Marineris, wo tiefeGesteinsschichten offen liegen.Auch ausgetrocknete Seeb�densind interessant, denn dort k�nnten mikrobielle Ablagerungen zufinden sein.Hier erscheint der Krater Gusev als guter Kandidat,da einst ein gro�er Fluss in ihn gem�ndet hat.Es muss dort alsoeinen tiefen See gegeben haben, der eine entsprechend dickeSedimentschicht zur�ckgelassen haben sollte.Der erste kleine Schritt, diesen Hinweisen zu folgen, wurde imJuli 1997 getan, als im Rahmen der Pathfinder-Mission zumersten Mal seit Viking wieder eine Sonde auf dem Mars landete.Das kleine Erkundungsvehikel, Sojourner, das zu der Missiongeh�rte, �bermittelte uns eine F�lle von Daten von der M�ndungder Flutebene Ares Valles.Das Gel�nde in der N�he desLandeplatzes ist mit Steinen �bers�t, die mit der Flut das Talheruntergekommen sein m�ssen [ Pobierz całość w formacie PDF ]

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